Impuls zum Sonntagsevangelium 07.06.2026:Mt 9, 9 - 13


Impuls zu Mt 9, 9-13
Jesus steht unter Beobachtung.
Alles, was er tut oder sagt, bringt die "feine" Gesellschaft auf die Palme.
Wie kann er nur...?
Wie kann er nur mit diesem Zöllner Zachäuns Mahl halten?
Aber die Besserwisser des Volkes, die Pharisäer der damaligen Zeit sind feige.
Über die Jünger Jesu klagen sie Jesus an.
"Wie kann euer Meister mit Zöllnern und Sündern essen?"
Dieser Jesus hat feine Ohren. Er hört, was geredet wird und er spürt, wo das Problem liegt.
Er legt die Wunde der Leute frei. Diese große oder auch kleine Wunde,
die auch bei uns so schwer verheilt.
Unsere Überheblichkeit, unser mit "dem Finger zeigen", unser Schlechtreden, unser Starrsinn.
Mit dem uralten Propheten Hosea antwortet er auf das Verhalten,
das unser Zusammenleben so schwer macht.
Geht und lernt sagt der Meister auch uns: "Barmherzigkeit will ich."
Können wir das schon, barmherzig sein?
Beobachten wir uns doch einmal ehrlich selber.
Friedhelm Wessling, Gemeindereferent i. R.
