Impuls zum Sonntagsevangelium 1. November 2026:Mt 5, 1-12a

Impuls zum Sonntagsevangelium 01. November 2026

Mt 5,1-12a
Wer in den Alpen oder in den Himalayagebirge die Gipfel der Berge besteigt, wird mit einem unvergessenen Ausblick belohnt. Der Astronaut, der aus dem Weltall unseren blauen Planeten vor Augen hat, wird dieses Bild nie mehr vergessen. Der Mensch staunt und wird von Ehrfurcht ergriffen. Gipfel der Berge sind in der Bibel Orte der Gottesbegegnung. Am Berg Sinai empfängt das Volk Israel die Gebote. Hier schließt sich der Bund von Gott und Mensch. Jesus besteigt Berge, um eine ganze Nacht allein mit Gott zu verbringen. Für die Jünger ist der Weg mit Jesus wie ein beharrlicher Aufstieg in die Welt Gottes. Wer mit Jesus geht läuft sich nicht die Hacken ab und bewegt sich nicht im Kreis. Das Leben mit Jesus ist wie ein Hinaufgehen auf einen hohen Berg. Je näher wir dem Gipfel kommen, um so deutlicher erkennen wir, was Christsein ausmacht. Dann erhebt sich unser Herz und unser Verstand in die Nähe Gottes. Wir begegnen dem Geheimnis Gottes. Hier verstehen wir immer mehr die Lehre Jesus der Bergpredigt: -Selig und glücklich, die arm sind vor Gott,-selig und glücklich, die Sanftmütigen, -selig und glücklich, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, selig und glücklich die Barmherzigen, selig und glücklich, die rein sind im Herzen, selig und glücklich die Frieden stiften. Von oben betrachtet und mit Gottes Augen sehen wir besser.
Gemeindereferent i.R. Friedhelm Wessling
