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Impuls zum Sonntagsevangelium 13.09.2026:Mt 18, 21-25

Stoßen wir an auf die Liebe Gottes.
Menschen, die mit Gläsern anstoßen
Datum:
7. Sept. 2026
Von:
Friedhelm Wessling

Impuls zu Mt 18, 21- 25

Impuls 13. September 2026
Die ersten Verse des Evangeliums lassen sich wie folgt gut umschreiben: Die Trauben hängen hoch. Unerreichbar hoch möchte man meinen, wenn aus siebenmal Verzeihen, siebenmal siebzigmal wird. Unzählige mal verzeihen, wer kann das schon? Im folgenden Gleichnis stehen zehntausend Talente Geld einhundert Denaren gegenüber. Gott vergibt seinem Knecht eine unermessliche Schuld (die Steuereinnahmen von ganz Galiäa beliefen sich auf ca. 200 Talente). Im nächsten Schritt packt und würgt dieser Knecht einen Mitknecht, der ihm 100 Denare schuldig ist und bringt ihn ins Gefängnis. Wieviel Undankbarkeit und wieviel Grausamkeint können wohl im Menschen stecken. Oder anders ausgedrückt, wie wenig verstehen wir von der Liebe Gottes. In jedem Glas Wein steckt die Mühe und Arbeit des Winzers. Im Keller verwandelt sich Traubensaft zu köstlichem Wein. Die Sonne spiegelt sich in jedem Weinglas. Stoßen wir an auf die Liebe Gottes. Lassen wir uns selber ein Stück weit verwandeln zu Menschen, die einander achten und verzeihen. In diesem Sinne, eine gesegnete Zeit bei den anstehenden Weinfesten in Oberwesel und St. Goar und immer dann, wenn wir miteinander das Glas erheben. 
Gemeindereferent i.R Friedhelm Wessling