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Impuls zum Sonntagsevangelium 22.02.2026:Mt. 4, 1-11

Die beginnende Fastenzeit ist für uns keine   Wüstenzeit, und doch bietet sie die Möglichkeit, dem Bösen zu  wiederstehen. 
Man sieht einen Besen der Konfetti und Luftschlangen auf dem Boden zusammenkehrt
Datum:
22. Feb. 2026
Von:
Friedhelm Wessling
Impuls 22.02.2026

Impuls zum Sonntagsevangelium 
22.02.2026 

Mt 4, 1-11 

 

Bevor Jesus zu den Menschen geht, bezieht er ein  
Trainingslager. In der Wüste findet er den Ort, der ihn stark 
macht für seinen kommenden Weg. In der Wüste findet er das, 
was sein Leben ausmacht und bestimmt.  
Hier erspürt er, wie sehr sein Leben aus der Verbindung mit 
Gott gelebt werden kann. Der Teufel (oder besser gesagt, alle 
menschlichen Versuchungen) prallen an ihm ab.  
Der Sohn Gottes besteigt keine irdischen Throne und braucht 
keine Untertanen. Jesu Lebensmotto leuchtet in der Wüste auf, 
so hell und klar, wie die Sonne, die am  
Horizont jeden Tag neu aufsteigt. "Den Herrn, deinen Gott, 
sollst du anbeten und ihm allein dienen."  
Mit diesem biblischen Satz schickt er zugleich den Teufel in die 
Wüste.  
Jetzt kann er selber die Wüste hinter sich lassen und zum See 
Genezareth aufbrechen. Hier lassen Menschen ihre Netze fallen 
und folgen Jesus. Fallstricke wollen auch uns gefangen  
nehmen. Die beginnende Fastenzeit ist für uns keine  
Wüstenzeit, und doch bietet sie die Möglichkeit, dem Bösen zu 
wiederstehen. 
Friedhelm Wessling, Gemeindereferent i.R.