Impuls zum Sonntagsevangelium 01.02.2026:Mt 5,1-12a


Mt 5,1-12a
Geben sie doch einmal Begriffe, wie trauern, hungern, barmherzig sein und Frieden stiften in den Computer ein.
Lassen sie sich mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ein Lehrgedicht dazu schreiben. In der Bergpredigt steigt Jesus auf einen Berg und wird zum Lehrer seiner Jünger.
Jesus spricht und lehrt aus der Perspektive Gottes.
Seine Vorlagen sind Texte der Psalmen und der Weisheitsliteratur des Alten Testamentes. So heißt es z.B im Psalm 41: "Selig, wer sich der Geringen annimmt." Jesus spricht auf dem Berg zu seinen Jüngern. Es sind keine Gebote, die er verkündet, wie Mose auf dem Sinai.
Er hat die im Blick, die ein reines Herz haben, die nach Frieden und Gerechtigkeit dürsten, die sanftmütig und barmherzig sind. Es sind die Menschen, die die Gebote in ihrem Alltag um Längen überbieten.
Sie trauern über den Zustand der Welt. Es sind all die, die sich nicht damit abfinden, dass in Minneapolis tödliche Schüsse fallen und auf der ganzen Welt Menschen durch Gewalt und Hunger unschuldig sterben. Jesus setzt all seine Hoffnung auf die Jünger und die junge Christengemeinde. Ja, sie werden verfolgt werden, so wie die Propheten und er selbst. Aber jeder Einsatz als Jünger Jesu rettet die Welt.
Nur so bricht das Himmelreich an. "Freut euch und jubelt", sagt Jesus über die Seinen. Göttliche Intelligenz lernen wir von Jesus. Er beflügelt uns zu göttlichen Taten.
Gemeindereferent i. R. Friedhelm Wessling
