Treffen der Kommunionkinder:Mit Gott sprechen wie mit einem Freund


„Ein Tischgebet: Lieber Gott, danke für den guten Tisch“, scherzte Pfarrer Joachim Fey während der Katechese mit den Kommunionkindern. Diese stellten schnell klar, dass wir bei einem Tischgebet eigentlich für das Essen und diejenigen beten, die es vorbereitet haben. „Auch beten wir, wenn jemand gestorben ist“, weiß Klara. Man kann für uns selbst oder für andere beten, in der Kirche oder zu Hause, ergänzen andere Kommunionkinder.
„Wie wir mit Freunden über alles reden können, so lädt auch Gott uns ein, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Das nennen wir Gebet“, so Pfarrer Fey. Zu Beginn des Nachmittags segnete er die Gruppenkerze, die von Eltern der Kommunionkinder liebevoll gestaltet worden ist.

Ein Gebet sei dabei besonders wichtig: Jesus habe uns ein Gebet gelehrt, das direkt aus seinem Herzen kommt. „Dabei hat er einen ganz persönlichen Namen für Gott gefunden. Und das ist das Vaterunser“, so der Pastor.
Dieses begleitete die Kommunionkinder, die das Gebet zunächst spielerisch entdeckten. Zur Vertiefung bastelten sie ein Vaterunser-Bandolino, das nicht nur die Kinder begeisterte. Alle Kinder erhielten zudem einen Bausatz für ein Gebetsarmband von Pastoralassistent Jonas Reinhardt, dessen Perlen sie mit ihren Eltern zusammen auffädeln und mit verschiedenen Symbolen bemalen können. Das Armband soll den Kindern beim eigenen Beten helfen: Wofür bin ich dankbar? Was bedrückt mich? Was berührt mein Herz?
Den Abschluss des gemeinsamen Tages feierten Kinder und Eltern in der Mutter-Rosa-Kapelle. Hier segnete Pfarrer Fey die Glaskreuze, die von den Kommunionkindern in einem Workshop mit Pastoralreferent Tobias Petry gestaltet wurden.
