Impuls zum Sonntagsevangelium 15.03.2026:Joh 9, 1 - 11

Joh 9, 1 - 11

Impuls zum Sonntagsevangelium
Das Sonntagsevangelium berichtet uns von der Heilung eines Blindgeborenen und wird zu einem Lehrstück über Blindheit von uns Menschen. Am Schluß der langen Erzählung stehen die mit den gesunden Augen als die in Wirklichkeit Blinden da. So wie die Pharisäer und Schriftgelehrten, die blind sind für Jesus. Sie sind so gefangen in ihrem religiösen Denken und in ihrer Tradition, dass sie den geheilten Mann aus ihrer Mitte hinauswerfen und verstoßen. Genauso werden sie später Jesus aus der Stadt werfen und ihn kreuzigen. Jesus sieht sein Kreuz schon am Horizont, als er den Mann von seiner Blindheit befreit. Deswegen sagt er zu seinen Jüngern: "Wir müssen solange es Tag ist, die Werke dessen vollbringen, der mich gesandt hat. Es kommt die Nacht, in der niemand mehr wirken kann. Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt." In einem Gebet heißt es: "Jesus mach sehend, was blind ist in mir".
Bitten wir um offene Augen, einen wachen Verstand und ein mitfühlendes Herz, damit wir das Licht Gottes unter uns zum Leuchten bringen.
