Impuls zum Sonntagsevangelium 08.03.2026:Joh 4, 5 - 42


Impuls zum Sonntagsevangelium
Jesus und eine Frau aus Samarien begegnen sich an einem Brunnen. Jesus wollte hier eine Pause einlegen, während seine Jünger in dem Ort Essen kauften. Die Frau war zum Brunnen gegangen, um Wasser zu holen. Die Samariterin erschrickt, als Jesus sie um einen Schluck Wasser bittet, denn Juden verkehren mit den andersgläubigen Samaritern normal nicht. Jetzt ist alles anders. Jesus und die Frau schauen an dem Brunnen in die Tiefe ihres Lebens hinein. Da ist die Frau, die mit dem sechsten Mann zusammenlebt, die Außenseiterin in ihrem Ort, über die geredet wird und die in der Mittagshitze zum Brunnen geht, um bloß keiner anderen Frau zu begegnen. Da ist Jesus, der vom lebendigem Wasser spricht,von einer Quelle im Menschen, deren Wasser ins ewige Leben fließt. Er redet von Geist und Wahrheit und die gläubige Samariterin spricht vom Messias, der kommt und alles verkündet. Sie spürt diesen Messias ganz nah und real und Jesus sagt zu ihr: "Ich bin es, der mit dir spricht". Die Frau läßt ihren Wasserkrug am Brunnen stehen und läuft in die Stadt zurück und ruft ganz aufgeregt: "Kommt her, seht da ist ein Mensch, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Christus?" Da gingen die Leute aus der Stadt heraus und kamen zu Jesus und viele glaubten an ihn. Die Brunnenstunde der Samariterin mit Jesus lässt mich an meine eigene Begegnung mit Jesus denken. Wo kommen wir zusammen, was darf er von mir erfahren und wie wird er mich beschenken?
Friedhelm Wessling, Gemeindereferent i. R.
